Wohnturm Schwarzatal

Gruppo ARCA / Bauherr: Schwarzatal - Gemeinnützige Wohnungs- & Siedlungsanlagen GmbH

Signifikanter Kontrapunkt

In einem der größten Stadterweiterungsgebiete in Wien-Kagran wurde ein sozialer Wohnbau als Orientierungspunkt konzipiert und bildet damit zur überwiegend kubischen Wohnbebauung der Nachbarschaft einen charakteristischen Kontrapunkt. Der 21 Meter hohe Rundbau mit seinen 31
Metern Durchmesser ist Teil einer ausgedehnten Gesamtanlage zwischen der Erzherzog-Karl-Straße und der Langobardenstraße.

Im Innenhof fühlt sich der Bergahorn wohl

Über einen behindertengerechten Eingangsbereich erreicht man das verglaste zentrale Stiegenhaus, wo sich auch der Lift befindet. Im runden Innenhof wurde ein Bergahorn gepflanzt, der sich in der angenehmen Belichtung sichtlich wohlfühlt. Offene Laubengänge umrunden den inneren Kreis des Hofes und führen zu den 61 Tür an Tür konzentrisch angeordneten Wohnungen. Sinnvoll durchdachte Grundrisse organisieren Wohnen und Essen. Auf attraktive Ausblicke und Belichtung wurde bedacht genommen.

Der Kinderspielbereich ist über eine Absenkung des Terrains direkt von außen erreichbar, der Bereich kommt auch für andere Nutzungen wie Feste der Bewohner infrage. Die Tiefgarage ist im öffentlichen Bereich zwischen Nachbargebäuden und Wohnturm platziert.

Kräftespiel der Flächen aus Beton und Glas


Das Kräftespiel aus Beton, Glas und Metall verheißt nicht nur von außen, dass hier städtisches Wohnen stattfindet. Die geschlossene, vorgehängte Betonsteinverkleidung der Fassade wird durch die offenen, verglasten Veranden gebrochen und unterscheidet sich dadurch von der Umgebung. Ein Wohnturm im Kampf für Stadt und Urbanität gegen die Masse beliebig angeordneter neuer Wohnhäuser.

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