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Evangelischer Schulcampus Donaustadt - 1. Preis

Ausloberin: WBV-GPA Wohnbauvereinigung f├╝r Privatangestellte gemeinn├╝tzige Ges.m.b.H. / Konsulenten: Resetarits Consult GmbH, Freiraum: dnd Landschaftsplanung, Statik: Gmeiner-Haferl ZT GmbH, Bauphysik DI Martin Tichelmann, TGA: All-Projekt, Kunst am Bau: Ingeborg Kupfm├╝ller, Renderings: tomaselli.visual sensations

geladener Wettbewerb, 2 Phasen, 1. Preis

Entwurfsgrunds├Ątze:
Das st├Ądtebauliche Konzept sieht die Bildung einer st├Ądtebaulichen Raumkante mit Piazza zum Stra├čenraum hin vor, die das Schulareal markiert und eine Abschirmung des Campusinneren bewerkstelligt.
Die Klassen der Volksschule und des Gymnasiums sind als Einheiten (Cluster) in Pavillons konzipiert, die im Gr├╝nraum eingebettet sind. Die vorgeschlagene Pavillonl├Âsung verst├Ąrkt die Orientierung und Identifikation. Die Allgemeinbereiche Aula, Speisesaal und Bibliothek (als Symbol des Wissens) ├Âffnen sich einerseits zum ├Âffentlichen Raum und andererseits zum inneren Gr├╝nraum (als Erholungs-, Bewegungs- und Sportbereich) und schaffen dadurch vielf├Ąltige Durchblicke.
Der Schulcampus als neues kleines Zentrum des Bezirkes kann auf Grund der geplanten Abtrennbarkeiten und Flexibilit├Ąten auch au├čerschulische Nutzungen von Bibliothek, Musikr├Ąumen, Turns├Ąlen und Aula erm├Âglichen.

Verkehr, Erschlie├čung:
Die Piazza als Entree des Schulcampus wird nur durch zeitweiligen Anlieferverkehr und die Feuerwehrzufahrt gekreuzt.
Die innere Erschlie├čung ist eine Abfolge von Raumsequenzen mit ihren Funktionen und erstreckt sich von den allgemeinen Bereichen Aula, Speisebereich, Bibliothek und Galerien und in die Cluster- H├Ąuser bzw. verschiedenen Lern- und Arbeitsbereiche. Die Bereiche werden durch gro├čz├╝gige Verglasungen mit dem Umfeld verbunden bzw. sind ihnen unmittelbar betretbare Freiraumbereiche zugeordnet. So setzt sich die Raumabfolge und Durchwegung von Innen nach Au├čen fort.

Geb├Ąude:
Die Geb├Ąude sind bis auf den n├Ârdlichen Hauptbauk├Ârper in Verbindung mit dem s├╝dwestlichen Pavillon des Gymnasiums zweigeschossig konzipiert. Durch die freie Anordnung der Pavillons entstehen zu den Hauptbauk├Ârpern und untereinander differenzierte Innen- und Au├čenr├Ąume, die durch ihre verschiedenartige Oberfl├Ąchenstruktur, Materialit├Ąt (Putz -und irisierende Metallfassaden) und F├Ąrbigkeit noch verst├Ąrkt und akzentuiert werden.
Durch die Raumanordnung und - abfolge wird ein flie├čender ├ťbergang von den allgemein genutzten Fl├Ąchen (Aula, Bibliothek und Essbereich mit Erschlie├čzone) hin zu den Pavillons- Clustern, die als ÔÇ×Schule in der SchuleÔÇť konzipiert sind, geschaffen.
Die zur leichten Orientierung farblich differenzierten Pavillon-Cluster sind im Erdgescho├čbereich sowohl in der Volksschule als auch im Gymnasium f├╝r j├╝ngere, im ersten Obergescho├č f├╝r ├Ąltere Sch├╝lerInnen vorgesehen.

Gr├╝n- und Freiraumkonzept:
Der Eingangsbereich des Schulcampus wird von einer gro├čz├╝gig gehaltenen, gepflasterten Piazza gebildet. Sitzgruppen bieten Treff- und Aufenthaltsbereiche ohne die reibungslose Erschlie├čung zu negieren.
Unmittelbar an die Geb├Ąude lagern sich, den Klassen zugeordnete Holzterrassen an, die sowohl als Aufenthaltsbereich und ├ťbergangszone, als auch Freiluftklassen fungieren. Im angrenzenden Freibereich angeordnete Balancierelemente laden zum Spielen ein und f├Ârdern die motorische F├Ąhigkeit. Sch├╝lerbeete sollen den Umgang mit der Pflanze bis zum Urban Gardening erm├Âglichen. Im s├╝dlichen, nach innen gerichteten Freiraum sind Spiel-/Sportfelder und ein Biotop positioniert. Der Hartplatz wird von einem EPDM H├╝gel begrenzt, der zu mannigfaltigen Bewegungen einl├Ądt. Die von den Nutzergruppen bestimmten, gro├čz├╝gig dimensionierten Dachterrassen bieten Platz und Raum f├╝r Aktionen im Klassenverband und je nach zugeordneter Funktion Ruhebereiche (Bibliothek), sowie Meeting-Points f├╝r Sch├╝lerInnen und LehrerInnen an. Die Dachfl├Ąchen sind mit extensiver Begr├╝nung ausgebildet.