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Bildungscampus Nordbahnhof - Anerkennungspreis

Auslober: Stadt Wien, MA 19 / Konsulenten: Freiraum: dnd Landschaftsplanung, Statik: Gmeiner-Haferl ZT GmbH, Bauphysik: Dr. Pfeiler GmbH, Kunst am Bau: Mag.art. Ingeborg Kumpfmüller

2-stufiger Wettbewerb, Anerkennung

Der neue Campus+ entwickelt sich entlang der Ley- und der Taborstraße und bildet zu diesen klare Stadtkanten. An der Kreuzung der beiden Strassen betont der „Turm“ der Neuen Mittelschule die Gebäudeecke.
An der Leystrasse als Achse zwischen Rudolf-Bednar-Park und „Grüner Mitte“ weitet sich der Straßenraum in das Grundstück hinein aus und die Gebäudekante umfasst den Hauptplatz des Campus mit den zentralen Tageseingängen. Wie ein Trittstein zwischen den beiden großen Parks des Quartiers gelegen, lädt der Hauptplatz mit Bepflanzung, Sitz- und Spielelementen zum Verweilen ein.
Entlang der Taborstrasse verbinden sich die Turnsäle und der Verband der Veranstaltungsräume über eine Arkade und öffenbare Fassaden mit der Fußgängerzone. Im Fußgängerbereich an der Ecke Taborstraße/ Leystraße ist das Gebäude aufgeständert und eine geschützte Begegnungs-, Fahrradstellplatz- und Anlieferzone bietet auch die Möglichkeit auf überdachtem Wege den Hauptplatz der Schule zu erreichen.
Auch an der Ecke Taborstraße, Bruno-Marek-Allee wird eine städtische Kante errichtet. Über den Eingang an diesem neu entstehenden kleinen Stadtplatz erreichen Anwohner und Sportvereine die Sportfreiflächen und die Turnsäle. Die sportlichen Aktivitäten tragen so zur Belebung des Platzes bei. Auf der anderen Seite des Grundstücks verzahnt sich der Campus über einen Beachvolleyballplatz mit
der Umgebung. Das Innere des Grundstücks ist, größtenteils durch das Gebäude selbst, ruhig und geschützt.
Die Kleinkindergruppen und der sonderpädagogische Bereich haben mit Südorientierung eigene Außenbereiche, die nach innen – zu den anderen schulischen Freibereichen - und außen durch Elemente der Freiraumgestaltung eingefasst sind.