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Kooperatives Planungsverfahren Ödenburgerstraße, Wien 21

Aulsober: BWS Gemeinnützige allgemeine Bau-, Wohn- und Siedlungsgenossenschaft reg. Gen.m.b.H., gemeinnützige Bau- und Siedlungsgesellschaft MIGRA Gesellschaft m.b.H, GEWOG Gemeinnützige Wohnungsbau Ges.m.b.H., Gemeinnützige Bau- u. Wohnungsgenossenschaft "Wien-Süd" eGenmbH; Landschaftsplanung: grünplan gmbh, Verkehr: Verkehrsplanung Käfer GmbH, Soziologie: wohnbund:consult - Manuel Hanke, Argus 21 (Andrej Felczak); Modellfotos: Clemens Pürstinger

kooperatives Planungsverfahren
städtebauliches Leitprojekt

ZENTRALER PARK
Klar gefasster Freiraum als Quartierszentrum, räumlicher Abschluss der Ödenburger Strasse, zentraler Grünraum (Grüne Lunge)

Erschließung:
- zentrale Grünfläche mit umlaufender Haupterschließung entlang der Gebäude
- Untergeordnetes Wegesystem als Abfolge von Plätzen mit vielseitiger Nutzung
- Versiegelungsgrad gering halten

Ausstattung:
- die gesamte zentrale Grünfläche (ca. 2.800m²) ist als durchspielbarer Raum zu gestalten
- die Spielstationen sind entsprechen den Altersgruppen zu gruppieren
- Aufenthaltsbereiche mit an die Nutzergruppen angepasster Ausstattung
- Generations-Attraktoren schaffen
- Sondernutzungen wie Eisdiele, Cafe etc. sind in der umlaufenden Erschließungszone zu situieren

Begrünung:
- Zentraler Park mit lockerer, freier Anordnung der Solitärgehölze und Gehölzgruppen
- ca. 13 Bäume 1. und 10 Bäume 2. Ordnung sind zu pflanzen um die kleinräumliche Aufenthaltsqualität zu erhöhen sind Staudenflächen mit Gruppen aus Klein-/ bis mittelgroßen Sträuchern vorzusehen.


GRÜNACHSE
Grünes Rückgrat mit eingestreuten Spielinseln und Aufenthaltsbereichen, Grünanbindung an SWW- und EPK-Fläche Trillerpark, wichtige Erschließungsachse und übergeordnete Radwegeverbindung

Mindestbreite: 30m

Erschließung:
- geringes Ausmaß an versiegelten Flächen
- Hauptwege: Breite 5,0m
- Nebenwege: Breite 1,5m
- Wegesystem mit platzartigen Aufweitungen in wassergebundener Decke

Ausstattung:
- Aufenthaltsbereiche für die unterschiedlichen Altersgruppen mit entsprechender Ausstattung
- Spielbereiche vorrangig an den Schnittpunkten mit den Pocket-Parks

Begrünung:
- Wegbegleitende Baumreihe im südöstlichen Abschnitt mit Bäumen 1. Ordnung im Abstand von ca.10m
- lockere Gehölzgruppen im Nordwestabschnitt mit ca. 14 Bäume 1. und 12 Bäume 2. Ordnung
- um eine räumliche Gliederung des langgestreckten Freiraums zu erzielen sind geeignete Vegetationselemente vorzusehen


POCKETPARKS
Erhöhte Durchgrünung, offene Grünfläche mit Bäumen und Rasenflächen, wichtige Wegeverbindungen

Mindestbreite: 20m

Erschließung:
- befestigte Fläche bzw. Versiegelung geringhalten
- Wegebreiten: Breite 3m, mit befestigten Seitenstreifen (jeweils 0,5m)
- um die Pocketparks nicht zu zerschneiden und eine möglichst große zusammenhängende Grünflächen zu erhalten, sind die Wege am Rand zu situieren
- Wegesystem mit platzartigen Aufweitungen in wassergebundener Decke

Ausstattung:
- Aufenthaltsbereiche mit generationsübergreifender Möblierung
- Rasenflächen mit eingestreuten Holzdecks


Begrünung:
- ca. 2 Bäume 1. und 3 Bäume 2. Ordnung pro 1.000 m² Freifläche
- im Bereich der Aufenthaltsbereiche sind Staudenflächen mit langlebigen und pflegeleichten Stauden und Kleingehölzen anzulegen.


STADTPLÄTZE
homogene Freiflächen mit Aufenthaltsbereichen, Abschnittsweise von Baumkronen überdeckt

Erschließung:
- Platzartige Fläche ermöglicht vielseitige Nutzung
- großflächige Abschnitte mit sickerfähigem Belag (Versiegelungsgrad)

Ausstattung:
- Aufenthaltsbereiche mit generationsübergreifender Möblierung
- robuste, schlichte, in die Platzgestaltung integrierte Spielgeräte
- 1 Spielstationen (z.B. Bodentrampolin, Karussell, etc.) pro 1.000 m² Freifläche, Fallschutz aus EPD

Begrünung:
- ca. 7 Bäume 2. oder 3. Ordnung pro 1.000 m² Freifläche


INNENHÖFE
Stark durchgrünte Freiflächen mit geringem Versiegelungsgrad, Retentionsbereiche als Spielflächen, Kinder- und Kleinkinderspielplätze

Erschließung:
- Befestigte Fläche bzw. Versiegelung geringhalten
Hauptwege: Breite 3m
Nebenwege: Breite 1,5m
- Sitzplätze räumlich angrenzend an Kinderspielbereiche

Ausstattung:
- Aufenthaltsbereiche mit generationsübergreifenden Möblierung
- Kleinkinderspielplätze auf einer Fläche von min. 30m² pro Bauplatz
- Gemeinschaftsspielplätze für mehrere Bauplätze mit einem Ausmaß von min. 500m²

Begrünung:
- ca. 0,5 Bäume 1. und 1,5 Bäume 2. Ordnung pro 1.000m² Freifläche
- Eingestreute Sträuchergruppen als optische Barriere
- attraktive und pflegeleichte Staudenflächen zur gezielten Aufwertung einzelner Bereiche


GRÜNFLÄCHE ENTLANG DER BAHN
Lockere Begrünung mit Gehölzen entlang der Bahntrasse, Gemeinschaftsgärten


DACHFLÄCHEN
nicht stark windexponierte Bereiche als Gemeinschaftsgärten nutzbar machen
allgemeine nutzbare Dachterrassen
Kombination aus intensiver und extensiver Dachbegrünung


TRILLERPARK
Nutzung der bestehenden Vegetation, Kinder- und Jugendspielbereiche


SWW-FLÄCHEN
im Anschluss an die Grüne Achse: Aufenthalts- und Aktivitätsbereiche für Jugendliche

erste Etappe
erste Etappe
zweite Etappe
zweite Etappe
erste Etappe
erste Etappe
zweite Etappe
zweite Etappe
erste Etappe
erste Etappe
zweite Etappe
zweite Etappe